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4. Mai 2007
Tages-Exkursion zum Weleda Heilpflanzengarten und zum Demeter-Betrieb Reyerhof in Stuttgart
Weleda: Zukunftsorientiert wie erfahren, modern und traditionell anthroposophisch – das ist die Weleda AG. Die Firma begann 1921 als pharmazeutischer Laborbetrieb mit eigenem Heilpflanzengarten. Heute ist Weleda der weltweit führende Hersteller von Arzneimitteln der Komplementärmedizin und ganzheitlicher Körperpflege. Weitere Infos unter www.weleda.de und www.weleda-naturals.de Nach einem Empfang und Vorstellung des Unternehmens besichtigen wir den Heilpflanzengarten, in welchem über 250 unterschiedliche Pflanzen biologisch-dynamisch angebaut werden. Auf einer Hochebene im Norden von Schwäbisch Gmünd befindet sich der Pflanzengarten mit seiner stattlichen Größe von 20 Hektar. Im Freiland wachsen vorwiegend ein- und mehrjährige einheimische Arten. Darunter befinden sich auch 25 verschiedene Gehölze, von denen Blüten, Früchte, Wurzeln, ganze Pflanzen oder die Rinde geerntet werden, um sie dann in Heil- oder Körperpflegemitteln weiterzuverarbeiten. Tropische und wärmeliebende Pflanzen wachsen im Folienhaus. Um Wildbestände seltener und bedrohter Pflanzenarten zu schonen und den Bedarf zu sichern wird jedes Jahr mindestens eine Pflanze aus ihrem Wildstandort in Kultur genommen, begleitet durch umfangreiche Forschungsarbeiten, bisher ist dies bei Arnika, Herbstzeitlose, Maiglöckchen, Bärentraube, Augentrost, Tausendgüldenkraut und Meisterwurz. Danach kann man die Wasserklangbilder und Dufterlebenisse im „Traumpavillion“ erleben. Einblick in die Pflanzenverarbeitung können wir leider nur von außen nehmen. Vor dem Mittagessen besteht noch die Möglichkeit im Weleda Shop einzukaufen.
Reyerhof- Simpfendörfer und Partner: Hof – Laden – Bistro Der Reyerhof wirtschaftet seit 1953 biologisch-dynamisch. Auf dem 30 ha großen Betrieb gibt es eine Kuhherde mit 10 Kühen, welche im neuen artgerechten Laufstall oder auf der Weide gehalten werden. Die Milch wird direkt ab Hof verkauft und zum Teil weiterverarbeitet. Schwerpunkt ist der Gemüsebau (600m2 Folienhaus, 4 ha Freiland), daneben werden noch Kartoffeln, Weizen sowie Kleegras für die Kühe angebaut. Zudem werden 4 ha Streuobstwiesen bewirtschaftet. Der Ab-Hof-Verkauf hat sich zu einem Naturkostfachgeschäft mit 10 MitarbeiterInnen entwickelt. Seit 6 Jahren gibt es ein Bistro-Restaurant mit Stallblick. 50 Familien sind als stille Gesellschafter am Hof beteiligt. Hier können die Menschen aus der Stadt der Landwirtschaft hautnah begegnen. Dazu aus dem Leitbild des Reyerhofes:“ Der Reyerhof will Raum schaffen für Begegnungen. Der Reyerhof will Möglichkeiten zum Engagement bieten. Der Reyerhof will Kultur – Landbaukultur – Handelskultur – Esskultur – Schaffen, ermöglichen, pflegen.“


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