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14. Februar 2007
Bericht über die Konferenz:„Qualitätssicherungssysteme für Lebensmittel – Mehrwertschaffung für Agrarprodukte“ (Food quality certification – adding value to farm produce) in Brüssel vom 5.-6. Februar 2007
Die Generaldirektion für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der Europäischen Kommission richtete letzte Woche die oben genannte Konferenz aus. Die Ausgangsposition für die Konferenz bildete ein zweijähriges Pilotprojekt, das von der gemeinsamen Forschungsstelle der Kommission (GFS) durchgeführt und dessen Ergebnisse in einem Abschlussbericht vorgestellt wurden. Alle betroffenen Wirtschaftszweige und Interessenvertreter waren auf der Konferenz vertreten. Die Veranstaltung stand unter der Schirmherrschaft der Agrarkommisarin Mariann Fischer Boel und der deutschen Ratspräsidentschaft, die durch den deutschen Landwirtschafts- und Verbraucherschutzminister Horst Seehofer vertreten wurde. Anwesend war u. a. auch der Kommissar für Gesundheit und Verbraucherschutz, Markos Kyprianou.
Ziel der Konferenz war es, die Zukunft der Qualitätssicherungssysteme für Lebensmittel sowie ihren Nutzen und ihr Potential zu erörtern. Bei einigen Qualitätssicherungssystemen sind Probleme aufgetreten. Die Landwirte klagen über Mehrfachkontrollen und hohe Kosten. Die Kommission fordert die Systembetreiber daher auf, Eckpunkte festzulegen, die gegenseitige Anerkennung zu fördern und Mehrfach-Audits sowie Mehrfachkontrollen zu verhindern. Die Landwirte und Erstverarbeiter sollten an der Entwicklung und Umsetzung von Zertifizierungssystemen mitwirken und gegebenenfalls als Betreiber selbst in die Systeme einbezogen werden.


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